selbstverteidigung - kampfkunst

Die großen Sieben

WingTsun (WT) ist eine chinesische Kampfkunst, die der Selbstverteidigung dient.  Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Kraft des Angreifers nutzt und gegen ihn verwendet. Nicht die eigene Kraft, sondern die des Gegners gibt den Ausschlag, so dass Unterschiede bei Größe und Gewicht nur eine untergeordnete Rolle spielen und sich WingTsun hervorragend als Selbstverteidigung und als Kampfkunst für Frauen und Männer jeder Statur und jeden Alters eignet.

Warum WingTsun?

In erster Linie geht es im WingTsun um die körperliche Selbstverteidigung und um eine clevere Art zu kämpfen. Das Prinzip macht WingTsun zu einem redundanten System – hat eine Idee nicht funktioniert, bieten sich automatisch neue Möglichkeiten. Körper und Geist bleiben so fit und flexibel.

 

Die ständige, kontrollierte Auseinandersetzung mit der eigenen Kraft und das Wissen um die bereits erworbenen Fähigkeiten lassen dich in Situationen wirklicher Bedrohung gelassener und bedachter reagieren. Allein durch das gewonnene Selbstbewusstsein gewinnt man eine Ausstrahlung, die sie oder ihn für einen Angreifer unattraktiv machen. Lässt sich eine Auseinandersetzung nicht mehr vermeiden, bietet WingTsun ein kompromissloses Verteidigungssystem, das die Aggression ohne weitere Eskalation oder Gefahr für Unbeteiligte schnell und sicher beendet.

 

Jeder vermiedene Kampf ist ein gewonnener Kampf!

 

Unterschied WingTsun und Kampfsport

Wir veranstalten im WingTsun im Gegensatz zum Kampfsport keine Wettkämpfe.

Bei Wettkämpfen gibt es, nicht ohne Grund, Regeln. Die Regeln dienen dazu, die Teilnehmer zu schützen und einen geregelten Ablauf zu gewährleisten. 

Das Training ist nach dem Regelwerk ausgerichtet, so trainiert man sich "blinde Flecke" ein.

 

Wenn man für Wettkämpfe im Leichtkontakt trainiert, übt man den Gegner nicht zu treffen. Im Notfall passiert dann genau das, man trifft den Gegner eben nicht oder nur so leicht, dass es niemanden von einem weiteren Angriff abhält.

 

Vollkontaktwettkämpfe hingegen bergen immer ein großes akutes Verletzungsrisiko und haben zudem das Risiko langfristiger Spätschäden wie zum Beispiel bei Muhammed Ali. Das passt nicht zu unserem Grundsätzen, dass der Selbstschutz absoluten Vorrang hat und wir nur Kämpfen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.